Weiterer Gesundheitsminister ist gestürzt

Minister fal­len sel­ten über ihre wirk­li­chen Verbrechen. In Großbritannien muß­te Matt Hancock heu­te wegen einer läp­pi­schen Affäre zurück­tre­ten. Knutschfotos ohne Abstand, herr­je. Als ob Doppelmoral in die­sen Kreisen etwas Exotisches sei, wird dar­über lamen­tiert anstatt über sei­ne wie­der­hol­ten gro­tes­ken Lockdown-Entscheidungen. Die grün­de­ten auf Berechnungen von Ratgebern, die noch schlech­ter model­lie­ren kön­nen als Priesemann & Co.

Hancock ist nicht der ers­te Gesundheitsminister, der aus sei­nem Amt stol­pert. In Österreich warf einer im April das Handtuch, im März eine Kollegin in Niedersachsen, im Januar in Bayern. Den aus Ecuador traf es eben­falls im März und schon im letz­ten Oktober den in Tschechien, den aus Polen im August, den aus Brasilien im Mai…

Verglichen mit Jens Spahn haben alle Genannten sich rela­tiv wenig zu Schulden kom­men lassen.

Author: aa