Studie wie ansteckend Kinder wirklich sind wird von Jens Spahn und seinem Ministerium abgelehnt

Die Bundesregierung weiß nicht, wie groß das Infektionsrisiko in Kitas und Schulen ist – und will es offenbar auch gar nicht wissen, so schreibt heute die Bild in einem Artikel. Diesen wollen wir hier gerne aufgrund der Wichtigkeit des Inhalts gerne hier wiedergeben.

Der Direktor der Abteilung für Kinderkardiologie und Intensivmedizin im Klinikum Großhadern, Professor Nikolaus Haas (56), hält das Infektionsrisiko für Kinder für sehr gering. Der Mediziner sammelte Daten vom Statistischen Bundesamt, wertete sie aus. Demnach sterben im Schnitt 55 Kinder in Deutschland bei Verkehrsunfällen, 35 werden ermordet, 49 ertrinken. Von 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland erkrankten laut Professor Haas 1200 am Coronavirus, 75 wurden auf der Intensivstation behandelt, vier starben.
Die Aussagen sind eine Voll-Watschn für die Schulpolitik von Bund und Ländern! Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und die Ministerpräsidenten hatten die monatelangen Schulschließungen mit dem Ansteckungsrisiko der Kinder begründet. Offenbar eine Fehleinschätzung!

Ein Kind in Deutschland wird eher vom Blitz getroffen, als dass es wegen einer Covid-Erkrankung auf der Intensivstation landet.

Professor Haas, 07.06.2021 bei der Bild

Die Bundesregierung weiß nicht, wie groß das Infektionsrisiko in Kitas und Schulen ist – und will es offenbar auch gar nicht wissen. Offensichtlich hat das Gesundheitsministerium das Interesse schon wieder verloren.

So planten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum im März 2021 eine Studie darüber, wie ansteckend Kinder wirklich sind. Dort sollten mit Corona infizierte Kinder untersucht werden. Die Forscher wollten herausfinden, wie viele Partikel sie ausatmen – im Vergleich zu Erwachsenen.
Am 26. März telefonierten Aerosolforscher Gerhard Scheuch (66) und Lungenarzt Thomas Voshaar (62) mit Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU), baten um Förderung (rund 200 000 Euro). Das Ministerium zeigte sich offen.
Dann die überraschende Kehrtwende! Am 1. Juni teilte Spahns Ministerium mit: Die Förderung sei „leider nicht möglich“. Gründe seien, „dass kurzfristig keine Ergebnisse zu erwarten sind, die für eine praktische Umsetzung etwa in Kitas unmittelbar geeignet sind“.

Es wäre sehr wichtig zu wissen, dass Kinder weniger infektiös sind. Dann bräuchte man Schulen und Kitas auch nicht mehr schließen.

Aerosolforscher Gerhard Scheuch

Die Folgen der Schulschließungen sind für Millionen Schüler verheerend. Das hat nun auch Kanzleramtschef Helge Braun (48, CDU) zugegeben. In der FAS erklärte er: „Wir werden vielleicht die nächsten ein, zwei, vielleicht auch drei Jahre brauchen, um die Probleme, die Corona schulisch verursacht hat, wieder zu beseitigen.“


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Hoffentlich legen die politischen Ignoranten bei a) ihrer Abwahl, b) ihrem Gerichtsverfahren die gleiche Überheblichkeit und Ignoranz an den Tag.

Author: James Fond