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berliner-zeitung.de berich­tet am 21.7.:

»Berlin: Forderungen nach schnel­lem Impfen an Schulen wer­den lauter

Berlins Bildungssenatorin Scheeres (SPD) will am 9. August mit vol­lem Präsenzunterricht ins neue Schuljahr star­ten. Einige glau­ben, das könn­te schief­ge­hen.«

Gut, daß das Blatt die­ser bis­lang tot­ge­schwie­ge­nen Minderheit nun Gelegenheit gibt, sich end­lich auch ein­mal zu äußern.

»Berlin – Angesichts der wie­der stei­gen­den Zahl von Corona-Fällen wer­den die Stimmen der­je­ni­gen lau­ter, die auf bes­se­re Impfmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler drän­gen. Die Berliner Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus sprach sich dafür aus, zum Beginn des neu­en Schuljahrs gezielt Eltern und älte­re Schüler zu impfen.

„Viele Kinder und Jugendliche sind noch nicht geimpft. Es ist wich­tig, dass sie beson­ders gut geschützt wer­den – das gelingt, wenn ihr Umfeld schon geimpft ist“, sag­te die Fraktionsvorsitzende Antje Kapek am Mittwoch. „Deshalb bie­ten sich zum Schulstart Schwerpunktimpfungen an: Für die Eltern von Kita- und Schulkindern sowie für die Schülerinnen und Schüler in Oberstufenzentren und Berufsschulen.“

Wichtig sind aus Kapeks Sicht auch Impfungen für die Erzieher und Erzieherinnen sowie die Lehrkräfte, die noch kei­nen Impfschutz haben…

Auch der gesund­heits­po­li­ti­sche Sprecher der CDU-Fraktion, Tim-Christopher Zeelen, und sein für die Bildungspolitik ver­ant­wort­li­cher Kollege Dirk Stettner set­zen auf frei­wil­li­ge Impfangebote für Schülerinnen und Schüler ab dem zwölf­ten Lebensjahr. „Das wür­de Eltern wie auch Lehrkräften ein Stück mehr Sicherheit geben und auch den Präsenzunterricht siche­rer machen. „Wir schla­gen mobi­le Teams vor, die in unse­ren Schulen Impfungen anbieten.“ 

Berlins Landesschülerausschuss plä­dier­te eben­falls für den Einsatz sol­cher Impfteams: Schülerinnen und Schüler, die geimpft wer­den woll­ten, soll­ten die­se Möglichkeit so schnell wie mög­lich bekom­men, sag­te Ausschuss-Sprecher Rufus Franzen der taz. „Deshalb glau­ben wir, dass Impfteams an den Schulen dazu bei­tra­gen, dass wir mög­lichst schnell, am bes­ten noch im Sommer, geimpft wer­den.“«

Nur der GEW-Chef wider­spricht in dem Artikel dem Drogenbeauftragen der Schülerschaft. Nicht etwa, weil es kei­ner­lei belast­ba­re Daten zu „Kinderimpfungen“ gibt oder weil in Großbritannien selbst die Regierung davon Abstand nimmt. Nein, ihm geht es darum:

»Impfen an den Schulen sei außer­dem mit eini­gem Aufwand ver­bun­den. „Es muss Personal dafür da sein, es muss einen Ruheraum geben.“«

Das hat­ten wir schon bei den Tests. Die sind sehr emp­feh­lens­wert für die Kinder, sich die Hände schmut­zig machen damit will das Lehrpersonal nicht.

Author: aa