Schul-Aus nach Lehrer-Impfung

Da hof­fen wir doch mal, daß es sich um eine „Bild“-Übertreibung han­delt, oder? Auf bild.de ist am 18.6. zu lesen:

»Osterholz-Scharmbeck – Bis in die Kreisstadt hat sich das mit den Nebenwirkungen wohl noch nicht her­um­ge­spro­chen: Weil sich alle Lehrer der IGS gleich­zei­tig gegen Corona imp­fen lie­ßen, mel­de­ten sich 33 zeit­gleich krank. Folge: 2,5 Tage Totalausfall des Unterrichts für die Klassen 5–9!

Viele Eltern sind sau­er. Vater Frank L.: „Mögliche Nebenwirkungen sind bekannt! Hätten sie sich nicht grup­pen­wei­se imp­fen las­sen können?“

Dienstag rück­te das Impfzentrum an. Deshalb blieb die Schule dicht. Mittwoch die Flut der Krankmeldungen. Die Schulleitung teil­te auf der Homepage mit: „Aufgrund eines sehr hohen Krankenstandes in Folge von Impfreaktionen muss heu­te der Unterricht in den Klassen 5 ‑11 nach der 4. Stunde ent­fal­len.“ Abends hieß es: „Leider sind auf­grund der 2. Impfung so vie­le Lehrkräfte erkrankt, dass wir Donnerstag den Unterricht in den Jahrgängen 5 bis 9 aus­fal­len las­sen müssen.“

Schulleiterin Margarete Kloppenborg: „Wir hät­ten gern meh­re­re Termine gehabt. Doch das Impfzentrum hat aus logis­ti­schen Gründen alle Schulen des Landkreises in einem Rutsch geimpft.“ Hoffentlich sind sie in den eige­nen Reihen vor­sich­ti­ger…«

Man muß also die „Impf“-Termine nur etwas ent­zer­ren. Dann ist das mit den Nebenwirkungen völ­lig in Ordnung.

Waren es eigent­lich nicht die Verbände der LehrerInnen, die das Lehrpersonal so schnell wie mög­lich an die Nadel brin­gen wollten?

Author: aa