RKI – Coronavirus SARS-CoV-2 – COVIMO-Studie: Impfverhalten, Impfbereitschaft und -akzeptanz in Deutschland

Logo COVIMO - COVID-19 Impfquoten-Monitoring in Deutschland

Ziel des Monitorings zur COVID-19-Impfung ist es, die Impfbereitschaft und -akzeptanz verschiedener Bevölkerungsgruppen in Deutschland zu erfassen und zeitnah mögliche Barrieren der Impfinanspruchnahme zu erkennen.

Hierfür werden ab Januar 2021 deutschlandweit alle drei bis vier Wochen etwa 1.000 Personen aus der deutschsprachigen Bevölkerung ab 18 Jahren telefonisch befragt. Es handelt sich um eine Querschnittsbefragung.

Hier finden Sie den vorläufigen Report zur vierten Befragung von COVIMO: COVID-19 Impfquoten-Monitoring in Deutschland (COVIMO) – COVID-19 Impfquoten-Monitoring in Deutschland (COVIMO) – 4. Report (PDF, 397 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Der Bericht wird im Verlauf angepasst und ergänzt. Alle hier berichteten Daten und Schlussfolgerungen sind als vorläufig zu betrachten und dürfen nur unter Verwendung der Quelle genutzt werden.

Zusammenfassung des 4. Reports:

Seit Januar 2021 wird ein Monitoring zu COVID-19 Impfquoten sowie zur COVID-19 Impfbereitschaft und -akzeptanz in Deutschland durchgeführt.

  • Im Erhebungszeitraum (21.04.21 – 07.05.21) wurden 1.005 Erwachsene zur COVID-19-Impfung befragt. Von diesen waren 42.5 % (n = 427) der Befragten bereits mindestens einmal und 10.5 % (n = 105) vollständig gegen COVID-19 geimpft.
  • Die COVID-19-Impfbereitschaft der Bevölkerung liegt auf einem hohen Niveau: Der Anteil derjenigen, die sich „auf keinen Fall impfen“ lassen möchten, liegt bei 4.6 % und 72.6 % der Befragten geben an, sich „auf jeden Fall impfen“ lassen zu wollen.
  • Die Bereitschaft der Befragten, sich mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen, ist deutlich höher als die Bereitschaft, sich mit dem Vektor-Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) impfen zu lassen.
  • Mit zunehmendem Vertrauen in die Impfung und geringeren strukturellen Barrieren steigt die Wahrscheinlichkeit, bereits mind. eine Impfung erhalten zu haben. Das Alter, die Zugehörigkeit zum medizinischen Personal und die Indikation als Kontaktperson (z. B. einer schwangeren oder pflegebedürftigen Person) haben ebenfalls Einfluss auf das Impfverhalten.
  • Es besteht weiterhin Informationsbedarf, da der Anteil an Teilnehmenden, die unsicher sind („weiß nicht“) gleichbleibend hoch ist. Dies betrifft vor allem Fragen zur Sicherheit der Impfung bei Kinderwunsch, zur Transmission und zur Frage, ob die Impfung die Erkrankung auslösen kann.

Die nächste Befragung findet voraussichtlich Ende Juni bis Mitte Juli 2021 statt. Der Report zur Fokuserhebung (5. COVIMO-Report) wird voraussichtlich in Kalenderwoche 25 zur Verfügung gestellt.

Stand: 18.06.2021

Author: James Fond