Neue Sagen aus Hagen

Die Stadt Hagen steht für ein kon­se­quen­tes Einerseits-Andererseits. Auf der einen Seite wer­den von dort 3 (in Worten: drei) posi­ti­ve Ergebnisse von 22.742 in einer Woche durch­ge­führ­ten Schnelltests gemel­det, was man hier sieht bzw. gar nicht erken­nen kann:

hagen.de 

Ein ver­gleich­ba­res Ergebnis gibt es dort seit Wochen (s. Noch Fragen in Hagen?), wobei kei­ne Angaben zu den Kosten die­ses tol­len Erfolgs gemacht wer­den. Andererseits wird die­se irri­tie­ren­de Grafik gezeigt:

hagen.de 

Noch dol­ler wird es bei die­ser Darstellung:

hagen.de 

Es mag nicht ganz ein­fach sein, bei ein paar Handvoll „Infektionen“ der­art prä­zi­se die Verteilung der Mutanten zu berech­nen. Dennoch muß man fra­gen, wie­so aus­ge­rech­net in Hagen die Delta-Variante so schwächelt.

Nachgerade lie­be­voll wer­den hier die 12 „Fälle“ der Woche aufgeschlüsselt:

hagen.de 

Und nun das Wunder von Hagen:

hagen.de

Die glei­che Aufteilung (0,0 %) gibt es für PatientInnen über 60 und für COVID-19-Getestete auf den Intensivstationen.

Irgendwie muß da das Nibelungenlied eine Rolle spielen:

»Im Nibelungenlied erschlug Hagen erst mit List (Aushorchung Kriemhilds), dann mit Tücke (hin­ter­rücks) den fast unver­wund­ba­ren Helden Siegfried an einer Quelle in den Vogesen oder im Odenwald.«
Wikipedia

Author: aa