Nach Corona-Verstößen: Spielplatz in Siegburg darf nur mit Termin besucht werden

Der Wahnsinn kennt kei­ne Grenzen:

»Köln – Während der Corona-Zeit mal eben einen kur­zen Ausflug zum Spielplatz machen, das Kind sich aus­to­ben las­sen – in Siegburg war dies in den ver­gan­ge­nen Wochen nicht mög­lich. Schon kurz nach der Eröffnung des neu­en, 1,3 Millionen Euro teu­ren Spielplatzes am Michaelsberg am 16. April, wur­de die­ser in der Folge gleich wie­der geschlos­sen – Grund waren Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Es han­delt sich um „Siegburgs belieb­tes­ten Spielplatz“, schreibt die Stadt auf ihrer Homepage.

Über 150 Eltern sol­len sich dort größ­ten­teils ohne Maske auf­ge­hal­ten haben, wie die Stadt Siegburg erklärt. Die Stadt sprach von einem „rück­sichts­lo­sen Verhalten.“ Nun jedoch kön­nen sich Kinder und Eltern wie­der freu­en: Nachdem der Spielplatz seit ver­gan­ge­ner Woche schon wie­der eif­rig von Kitagruppen genutzt wird, star­tet die Stadt an die­sem Wochenende den Versuch des gesteu­er­ten Zugangs für Eltern mit ihren Kindern.

Siegburg: Besuch von Spielplatz nur mit Termin möglich

Das bedeu­tet, dass ab sofort soge­nann­te Time-Slots, qua­si Termine, für Samstag und Sonntag zwi­schen 9:00 und 18:30 Uhr gebucht wer­den kön­nen. Jeder Time-Slot dau­ert jeweils zwei Stunden. Dies ist über die Homepage der Stadt Siegburg, www.siegburg.de, mög­lich. Jeder Familie ste­hen im Buchungssystem vier Plätze zur Verfügung. Eltern wer­den gebe­ten, sich auf die Buchung einer Einheit zu beschrän­ken und nicht gleich meh­re­re zu reser­vie­ren. Die Höchstbelegung des Areals läge bei 80 Personen – Große und Kleine zusammengerechnet.

Weiter erklärt die Stadt, dass aus­schließ­lich Mädchen und Jungen spie­len dür­fen, die nicht älter als 13 Jahre alt sind, für alle ab dem Schulalter gilt die Maskenpflicht. Erwachsene, die als Begleitung mit­kom­men, müs­sen beim Betreten des Spielplatzes zudem ein nega­ti­ves Testergebnis vor­wei­sen, das nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Alternativ ist auch ein Nachweis über eine voll­stän­di­ge Coronaschutzimpfung oder eine Genesung nach einer Infektion mög­lich…«
24rhein.de (6.5.)

Im gesam­ten Landkreis Rhein-Sieg sind seit Beginn der Aufzeichnung 0,08 Prozent der EinwohnerInnen „an und mit“ Corona ver­stor­ben. In die­ser Zeit wur­den 3,6 Prozent als „Fälle“ ermittelt:

Quelle: RKI
Author: aa