Muß Til Schweiger jetzt büßen?

»Til Schweigers selt­sa­mer „Held“

Der Kinostar zeigt sei­ne Bewunderung für den Journalisten Boris Reitschuster. Der ist beliebt bei Querdenkern. NDR plant nun die­ses Jahr kei­nen „Tatort“ mehr
Berlin. Schauspieler und Filmemacher Til Schweiger gilt als streit­bar und sagt ger­ne sei­ne Meinung, auch in der Corona-Pandemie: Im März 2020 reg­te sich der 57-Jährige noch in einem Instagram-Beitrag dar­über auf, dass die Menschen im Park nicht auf den Mindestabstand ach­ten wür­den – lan­ge her. Jetzt hat Schweiger einen Journalisten aus dem „Querdenker“-Umfeld als sei­nen Helden bezeichnet…

Reitschuster, ehe­mals „Focus“-Journalist und heu­te Betreiber einer Online-Plattform, macht vor allem mit Kritik an den Corona-Maßnahmen auf sich auf­merk­sam. Er zwei­felt den Nutzen von Masken an, kri­ti­siert die Corona-Impfungen hef­tig, nennt Deutschland auf sei­nem Twitter-Account gern „Absurdistan“ und Befürworter der Kanzlerin „Merkelianer“. Sein Blog gilt als belieb­te Plattform für Querdenker.

Das Recherchezentrum correctiv.org hat meh­re­re sei­ner Aussagen nach umfas­sen­der Prüfung als falsch bewertet…

Der (öffent­lich recht­li­che) NDR teil­te die­ser Redaktion nur knapp mit: „In die­sem Jahr gibt es kei­ne Pläne für einen ,Tatort’ mit Til Schweiger.“ Dabei hieß es noch vor Tagen, ein neu­er Hamburger Fall für „Tschiller“ wer­de bereits ent­wi­ckelt und sol­le ab 2022 lau­fen…«
WAZ (Druckausgabe 15.6.)

In einem Online-Artikel, eben­falls vom 15.6. fehlt der letz­te Absatz…

Author: aa