Intensivmediziner: Corona wird künftig wie die jährliche Grippewelle sein – hat sich die Staatsanwaltschaft denn schon angekündigt?

Die Zahl der belegten Intensivbetten war Grundlage für die Bundesnotbremse und den Lockdown. Die Intensivstationen füllten sich rasant, hieß es, deshalb müssten nun radikale Maßnahmen ergriffen werden. Jetzt stellt sich heraus, dass die Zahlen falsch waren. Das ist Freiheitsberaubung, meint der Autor Frank Schmiechen vom Stern.

Prof. Homburg twitterte am 16. Juni 2021, „Nanu, hat der Staatsanwalt schon angeklopft?“ und verweist als Quelle auf den BZ Berlin Beitrag. Es ist schon auffallend, dass nach diesem Skandal „Analyse Bundesrechnungshof: Meldeten die Krankenhäuser in der Corona-Krise weniger freie Intensivbetten, als sie wirklich hatten?“ auf einmal die Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) diese Aussage, durch den Präsidenten Christian Karagiannidis, trifft.
Da liegt die Angst vor Konsequenzen, wie es Prof. Homburg anspricht, nur nahe.

In dem Beitrag heißt es, „man werde in den kommenden Wochen und Monaten aus der pandemischen Phase herauskommen, künftig werde Covid eine Erkrankung des Klinikalltags werden und den Schrecken einer in Wellen verlaufenden Pandemie verlieren, sagte Karagiannidis bei einer digitalen Pressekonferenz des Verbands am Dienstag.
‚Wir werden in den kommenden Tagen die magische Grenze von 1000 Patienten unterschreiten.‘ Nun sei die Zeit gekommen, ‚in eine chronische Phase‘ überzugehen, sagte Karagiannidis. Corona werde den Klinikalltag in den nächsten Jahren ‚wie die jährliche Grippewelle‘ begleiten.
Bis zum Herbst sei dann nicht nur mit Corona-Infektionen zu rechnen, sondern auch mit vielen anderen Krankheiten sowie verschobenen Operationen.“

In einem Weltartikel wird sogar von einer Doppelzählung gesprochen, der Beitrag befindet sich leider hinter einer Bezahlschranke. Der Gesundheitsökonom Reinhard Busse sagt mit Blick auf die Intensivstationen, zumindest finanziell sei 2020 ein „goldenes Jahr“ für deutsche Krankenhäuser gewesen. In dem Beitrag spricht die Welt davon, dass sich Intensivbetten nur lohnen wenn diese belegt sind und die Vergütung durch die Krankenkassen im Durchschnitt 5000 Euro beträgt wohingegen eine Intensivbeatmung bei 38.500 Euro liegt.

Der Stern schrieb in einem Beitrag vom 11. Juni 2021, „Der Betrug mit den Intensivbetten ist Freiheitsberaubung“. Diesen möchten wir nachfolgend gerne in Teilen zitieren, denn er trifft den Nagel auf den Kopf.
Seit Januar weiß das Gesundheitsministerium in Berlin, dass die Zahlen der gemeldeten Intensivbetten falsch sind. Das RKI hatte bereits im Januar dieses Jahres darüber informiert, erklärt der Bundesrechnungshof in seinem Bericht. Und weiter konstatierte das RKI: Die Intensivbelegung sei „nicht mehr für eine Bewertung der Situation geeignet“.
Trotzdem wurden auf Grundlage dieser falschen Zahlen die dramatischsten Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten in Deutschland nach dem Krieg beschlossen und durchgesetzt. Obwohl man wusste, dass die Zahlen nicht verlässlich sind. 

Staatliche Freiheitsberaubung – Spahn, Wieler und Merkel müssen sich erklären

Gesundheitsminister Jens Spahn muss uns erklären, warum er den deutlichen Hinweisen des RKI nicht nachgegangen ist und weiter mit falschen Zahlen operiert hat. RKI-Chef Lothar Wieler muss uns erklären, warum er bei seinen zahlreichen TV-Auftritten kein Wort über seine Erkenntnisse zu der schwierigen Datenlage zur Intensivmedizin verloren hat. Angela Merkel muss erklären, warum sie trotz ungenauer Datenlage immer weiter vor Engpässen im Gesundheitssystem gewarnt hat und schließlich die dramatischen Maßnahmen durchgesetzt hat, die sehr wahrscheinlich gar nicht nötig waren.

Viele Medien haben die Notfall-Erzählung der Politik und die Zahlen über Monate ungeprüft übernommen. Kritiker und Zweifler wurden niedergemäht.


Abonniert uns gerne bei Telegram – Corona ist nicht das Problem

in einem funktionierenden Rechtsstaat müsste nun die gesamte Regierung zurücktreten, müsste ein Untersuchungsausschuss gebildet werden und müsste die Staatsanwaltscjaft gegen diese Regierung vorgehen. In einem funktionierenden Rechtsstaat würde gegen die Mainstream MEdien, die diesen Kurs verfolgten und verfolgen,wegen Volksverhetzung vorgegangen werden.In einer funktionierenden Demokratie würde nun Aufklärungsarbeit geleistet und Wiedergutmachung der betroffenen angestrebt werden…. usw.
DOCH- wir sind keine funktionierende Demokratie und kein funktionierender Rechtsstaat- schon lange nicht mehr

Author: James Fond