Intensivbetten-Betrug: Der Brief-Beweis

»SO TRICKSTEN DIE KLINIKEN – Dieser Brief beweist den Intensiv-Betten-Skandal« über­schreibt bild.de am 18.6. einen Artikel hin­ter der Bezahlschranke. Dort wird der unten ste­hen­de Auszug aus einem Brief des RKI vom 11.1. gezeigt, der offen­bar die Grundlage für die Kritik des Bundesrechnungshofs am Gesundheitsministerium war (s. Dokumentiert: Stiko-Empfehlung und Bundesrechnungshofbericht).

»Das RKI schreibt an Steffen, zwar sin­ke die Bettenzahl haupt­säch­lich, weil Pflegepersonal erkran­ke, die Intensivpflegebetten also, wie es im Fachdeutsch heißt, „nicht bepflegt“ wer­den kön­nen. Die Belastung sei wei­ter­hin enorm hoch.

Doch dann folgt auf den letz­ten zwei von sechs Seiten Hammer auf Hammer:

► „Zunehmend ver­pflich­ten Krankenhäuser haus­ei­ge­ne Controlling-Abteilungen mit der Übermittlung der Daten für das Intensivregister, teil­wei­se offen­kun­dig, um mone­tä­re Nachteile für den Standort zu vermeiden.“«

bild.de (18.6.)

»Heißt: Das RKI trau­te den Klinikdaten nicht. Diese soll­ten auf kei­nen Fall zur Berechnung der Staats-Zuschüsse genutzt werden!

Die Öffentlichkeit erfuhr davon nichts. Immerhin: Das Spahn-Ministerium alar­mier­te die Länder, ver­hin­der­te, dass Kliniken noch nach­träg­lich beim RKI ihre Zahlen „kor­ri­gie­ren“ konnten.«


Auf corona-blog.net ist am 20.6 über dies bis­lang ver­geb­li­chen Bemühungen zu erfah­ren, den Brief in Gänze zu erhalten.

Author: aa