Hoppla! Erbgutstücke des Coronavirus Sars-CoV‑2 im Erbgut menschlicher Zellen gefunden

Auch die­se Information auf stuttgarter-zeitung.de vom 11.5. wirft ein Licht auf die aktu­el­len „Impfstoffe“. Eigentlich geht es in dem Artikel um etwas anderes:

»Studie fin­det mög­li­chen Grund für anhal­tend posi­ti­ve Tests
Cambridge (dpa) – Ein Forscherteam hat offen­bar ganz ver­ein­zelt klei­ne Erbgutstücke des Coronavirus Sars-CoV‑2 im Erbgut mensch­li­cher Zellen gefunden.

Von ihnen gehe kei­ne Gefahr aus, erläu­tert die Gruppe in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“).

Solche ein­ge­bau­ten win­zi­gen Fragmente kön­nen nicht zu gan­zen Viruspartikeln füh­ren und auch kei­ne erneu­te Infektion aus­lö­sen, wie die Forscher um Rudolf Jaenisch vom Whitehead Institute for Biomedical Research in Cambridge (Massachusetts, USA) schrei­ben. Die Entdeckung könn­te dem­nach eine mög­li­che Erklärung dafür sein, dass man­che Menschen beim PCR-Test noch lan­ge nach ihrer Corona-Infektion posi­tiv auf Sars-CoV‑2 getes­tet werden.

Die Ergebnisse der „PNAS“-Studie wer­den gestützt von einer im Fachjournal „PLOS ONE“ ver­öf­fent­lich­ten Untersuchung: Eine Gruppe um Ithan Peltan von der University of Utah in Salt Lake City unter­such­te Patienten, die 60 oder mehr Tage nach einem posi­ti­ven Coronatest erneut mit einem PCR-Test posi­tiv auf das Virus getes­tet wur­den. In rund 90 Prozent der Fälle lag dem­nach trotz posi­ti­vem PCR-Test kei­ne Sars-CoV-2-Infektion vor, es gab also kei­ne erneu­te Ansteckung.

Das mensch­li­che Erbgut besteht aus soge­nann­ter DNA (Desoxyribonukleinsäure). Bei RNA-Viren, zu denen auch das Sars-CoV‑2 gehört, besteht die Erbinformation hin­ge­gen aus RNA (Ribonukleinsäure). RNA ist etwas anders auf­ge­baut als DNA. Damit Viren-RNA in mensch­li­ches Erbgut gelan­gen kann, muss sie von bio­lo­gi­schen Werkzeugen in DNA umge­schrie­ben und dann ins Erbgut ein­ge­baut werden.

In der „PNAS“-Studie wie­sen die Forscher nach eige­nen Angaben in sehr sel­te­nen Fällen Erbgutfragmente des Coronavirus im Genom von Menschen nach, die sich eini­ge Zeit davor mit dem Erreger infi­ziert hat­ten. Zudem ver­such­ten sie, die Integration in Laborversuchen nach­zu­bil­den. Ihnen gelang es dem­nach, kur­ze Fragmente des Viruserbguts in das Erbgut gezüch­te­ter mensch­li­cher Zelllinien einzubringen.

Ein nicht an der Studie betei­lig­ter Forscher erklär­te, dass die Autoren bei der Integration gezielt nach­ge­hol­fen hät­ten. Sie hät­ten Laborzellen genutzt, die beson­ders viel soge­nann­te Line1-Reverse Transkriptase pro­du­zie­ren, sag­te Oliver Weichenrieder vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen. Generell inte­grie­re die­ses Enzym immer mal wie­der auch vira­le RNA. „Der Nachweis, dass so auch Sars-CoV-2-RNA-Fragmente künst­lich inte­griert wer­den kön­nen, ist somit nicht wirk­lich überraschend.“

Bei der Verwendung von RNA-Impfstoffen spielt das Phänomen nach Einschätzung der Experten kei­ne Rolle. In nor­ma­len mensch­li­chen Zellen sei die aus­schlag­ge­ben­de Enzym-Aktivität äußerst gering, erklär­te Virusexperte Joachim Denner vom Robert Koch-Institut (RKI). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Sars-CoV-2-RNA-Impfstoff bruch­stück­haft in DNA umge­schrie­ben und in das Zellgenom ein­ge­baut wird, sei daher nahe­zu Null.

Weichenrieder beton­te: „Die gele­gent­li­che Integration von Sars-CoV-2-RNA in die DNA eini­ger mensch­li­cher infi­zier­ter Zellen ist sicher aka­de­misch inter­es­sant und soll­te unbe­dingt wei­ter wis­sen­schaft­lich unter­sucht wer­den – eine Gefahr für die mensch­li­che Gesundheit kann ich aber dar­aus nicht erkennen.“

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Wenn das RKI von einer Wahrscheinlichkeit von „nahe­zu Null“ spricht, müs­sen die Alarmglocken gel­len. Ganz abge­se­hen von der Aussagekraft der Tests „in sel­te­nen Fällen“.


Hier wur­de bereits am 8.5. dar­über berich­tet: PCR-Test noch nach Monaten posi­tiv: Corona schleust Virus-Schnipsel in unse­re DNA.

Siehe auch „Das ist kei­ne Impfung, son­dern eine pro­phy­lak­ti­sche Gen-Therapie“ und Wir müs­sen die Ergebnisse der PCR-Tests genau­er aus­wer­ten.

Author: aa