Düsseldorf geht jetzt möglichst weit in die Breite

»Wie die Stadt Düsseldorf die Ausgangssperre kon­trol­lie­ren will
… „In den ver­gan­ge­nen Wochen hat­ten wir eine Strategie in der Altstadt, in der wir die Kräfte gebün­delt haben und sehr stark gemein­sam auf­ge­tre­ten sind. Jetzt haben wir die Strategie, dass wir mög­lichst weit in die Breite gehen wol­len“, sag­te Ordnungsdezernent Christian Zaum am Donnerstagmorgen im Pressegespräch „Corona aktu­ell“ mit Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) sowie Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche… 

Ergänzende Maßnahmen zur Ausgangssperre sei­en bis­her nicht geplant, doch die Stadt berei­te sich wei­ter­hin dar­auf vor, auch ein Verweilverbot zu ver­hän­gen. Dieses ist laut Zaum in zwei Fällen eine Option: Zum einen, wenn sich bei schö­nem Wetter vor 22 Uhr Menschenansammlungen ins­be­son­de­re an der Rheinuferpromenade bil­den. Dann sei ein Verweilverbot werk­tags ab 17 und am Wochenende ab 12 Uhr eine Möglichkeit.

Zum ande­ren kön­ne ein Verweilverbot kom­men, wenn Düsseldorfs Sieben-Tage-Inzidenz zwar wie­der unter 100 liegt, sich die Menschen aber nicht an Abstandsregeln und die Maskenpflicht in den vor­ge­schrie­be­nen Bereichen hiel­ten. Dann wür­de mit Blick auf die Inzidenz, die Infektionszahlen sowie die Lage in den Krankenhäusern über ein Verweilverbot entschieden…«
rp-online.de

Das Motto lau­tet offen­bar: Mehr vom Gescheiterten hilft.

Author: aa