„Der neu gekaufte Lottoschein ist ein Mensch, der infiziert wird“

Damit wir alle ver­ste­hen, war­um die indi­sche Mutante ein ziem­li­ches Biest ist und wir uns auf kei­nen Fall zu über­flüs­si­gen Lockerungen hin­rei­ßen las­sen soll­ten, erklärt uns Sandra Ciesek im NDR-Podcast vom 18.5. die Sache mal ganz einfach:

»Wenn das Virus einen Menschen infi­ziert, dann ver­mehrt es sich in den Zellen von die­sem Infizierten. Immer wenn sich ein Virus – gera­de RNA-Viren, wozu SARS-CoV‑2 gehört – ver­meh­ren [sic], dann kann es auch mutie­ren. Das heißt, die gene­ti­sche Information kann sich ver­än­dern. Meistens sind die­se Mutationen zum größ­ten Teil harm­los. Aber je mehr Gelegenheit man dem Virus gibt, sich zu ver­meh­ren, des­to grö­ßer ist die Chance, dass auch zufäl­lig Mutationen auf­tre­ten, die dem Virus einen Vorteil bieten. 

Der Vorteil besteht meis­tens aus einer Erhöhung der Transmission. Das heißt, es wird über­trag­ba­rer. Es kann mehr Menschen infi­zie­ren. Ich habe einen ganz schö­nen Vergleich im Internet mit einem Lottoschein gele­sen. Der neu gekauf­te Lottoschein ist ein Mensch, der infi­ziert wird. Und je mehr Lottoscheine ich habe, des­to grö­ßer ist mei­ne Chance, dass ich die Lotterie gewin­nen kann. Aus Sicht des Virus ist der Jackpot oder der Hauptgewinn, wenn eine Kombination aus Mutationen ange­kreuzt ist oder wenn es die gibt, die mich als Virus anste­cken­der macht, also dass ich noch mehr Menschen infi­zie­ren kann. Diese Kombination aus Mutationen wäre die­se „Variant of Concern“. Je mehr Lottoscheine man hat, des­to grö­ßer ist natür­lich die Chance auf die­sen Jackpot. So ähn­lich ist das auch bei der Entstehung die­ser Variants of Concern oder von Mutationen. Je mehr Infektionen es in einem Land, in einer Umgebung gibt, des­to höher ist die Chance, dass eine Variant of Concern ent­steht. Und das ist wahr­schein­lich auch ein Grund, war­um das in Indien ent­stan­den ist.«

Ob es dar­an liegt, daß viel­leicht in Indien weni­ger Lotto gespielt wird, jeden­falls so sieht die Lage aus, von der eine Top-Virologin aber nichts wis­sen muß.

https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/

Die Mutanten-Internationale

»Was das bewirkt, wenn ein Virus anste­cken­der ist, das sieht man ganz schön an B.1.1.7. Das ist die Variant of Concern aus Großbritannien, die erst zum Jahreswechsel sel­ten in Deutschland ganz gefun­den wur­de, im ein­stel­li­gen Bereich und mitt­ler­wei­le die domi­nie­ren­de Variante in Deutschland ist. Also über 90 Prozent gefun­den wird. Wir haben jetzt ver­schie­de­ne Variants of Concern. Eigentlich seit Oktober 2020, die wir welt­weit an ver­schie­de­nen Orten nach­wei­sen konn­ten und die welt­weit ent­stan­den sind. Die meis­ten ken­nen die Großbritannien-Variante, aber auch Südafrika-Variante, die bra­si­lia­ni­sche Variante, die indi­sche, aber auch die kali­for­ni­sche zum Beispiel.«

Wie erklärt Frau Ciesek, daß die viel, viel anste­cken­de­re bri­ti­sche Mutante hier 90 Prozent aus­macht und dabei die Fallzahlen in den Keller gehen? Gar nicht. Sie wird ja auch nicht danach gefragt.

Die indische sind eigentlich drei

»Eigentlich ist die indi­sche Variante, die B.1.617 heißt, nicht eine Variante, son­dern drei. Da kann ich gleich noch mal was zu erzählen.«

Es folgt das bekann­te Hütchenspiel, mit „sehr vie­len Fällen von B.1.1.7 dabei„, „Dann gab es noch eine Variante B.1.618 in Westbengalen„, „Schließlich hat man dann gese­hen, dass in den fol­gen­den Wochen die B.1.618-Variante eigent­lich durch B.1.617 ver­drängt wur­de„.

»Im Vergleich zu B.1.1.7 muss man sagen, dass sie wahr­schein­lich eine höhe­re Übertragbarkeit hat. Ich habe gefun­den, dass die WHO es am 11. Mai als besorg­nis­er­re­gen­de Variante ein­ge­stuft hat, also Variant of Concern. Und am 7. Mai, bereits vier Tage vor­her, hat die bri­ti­sche Regierung einen Subtyp B.1.617.2 zu einer besorg­nis­er­re­gen­den Variante in Großbritannien erklärt. Da kam es bei die­sem Subtyp zu einem star­ken Anstieg in Großbritannien. Das ist auch das Wichtige, was man ein­mal ver­ste­hen muss: B.1.617 ist eigent­lich nicht eine Variante, son­dern es gibt drei Unterlinien davon, die jeweils mit 1 bis 3 hin­ter dem B.1.617 bezeich­net wer­den und die alle ein biss­chen unter­schied­lich sind…

Also man geht davon aus, dass die­se B.1.617.2 vor allen Dingen ver­ant­wort­lich ist für den Anstieg der Infektionszahlen, wäh­rend B.1.1.7 und B.1.617.1 im April in Indien jetzt eher rück­läu­fig sind. Diese Variante hat ein­fach die­sen zusätz­li­chen Austausch an Position 478 und noch eine Deletion. Das macht sie eigent­lich noch mal anders als die B.1.617.1. Die B.1.617.3 spielt eigent­lich kei­ne Rolle. Die hat glo­bal nur einen ganz gerin­gen Anteil von unge­fähr ein bis zwei Prozent. In Deutschland wur­de sie in den Quellen, wo ich geguckt habe, erst ein­mal gefun­den. Also die spielt hier gar kei­ne Rolle. Die kann man eigent­lich wie­der vergessen…«

Natürlich kann es zu Reinfektionen kommen

» Gerade im Altenheim haben wir vie­le älte­re Menschen mit einem ein­ge­schränk­ten Immunsystem. Hier kann es natür­lich zu Reinfektionen kom­men. Gerade wenn die viel­leicht schon im November geimpft waren, also wenn die Impfung schon eine gan­ze Weile zurück­liegt. Großbritannien war im Vergleich da ein biss­chen schnel­ler als Deutschland. Das Wichtige ist natür­lich, dass die­se Menschen nicht schwer erkran­ken, also nicht dar­an verster­ben. Aber zu leich­ten Infektionen kann es kom­men. Diese Varianten aus Indien haben einen leich­ten Immunescape, also eine leicht ver­min­der­te Wirksamkeit des Impfstoffes, ähn­lich wie bei den ande­ren Varianten. Dass das eine leich­te Einschränkung ist, aber nicht ein voll­stän­di­ges Versagen der Impfungen. Wenn man eh nur noch wenig Antikörper hat, dann kann es sein, dass das nicht mehr aus­reicht und es zu einer Infektion kommt. Manchmal bil­den eini­ge Patienten auch gar kei­ne Antikörper. Also ins­ge­samt muss man sagen, dass das lei­der nicht ver­wun­der­lich ist, dass es zu Infektionen kom­men kann. Auch nach der Impfung, gera­de bei kri­ti­schen Gruppen wie beson­ders alten Menschen. Wichtig ist, dass sie trotz­dem nicht schwer erkran­ken. Und irgend­wann muss man sich natür­lich auch Gedanken machen, ob man bei bestimm­ten Patientengruppen eine Auffrischungsimpfung braucht…«

Impfmix ist verträglich. Bei Tieren

»Das ist eine ganz inter­es­san­te Studie aus Großbritannien. Com-Cov heißt sie, die ist auch mul­ti­zen­trisch und ran­do­mi­siert. Die haben ver­schie­de­ne Impfschemata ver­gli­chen. Insgesamt gibt es vier Gruppen. Entweder die, die nur AstraZeneca zwei­mal bekom­men. Dann gibt es eine Gruppe, die zwei­mal Biontech/Pfizer bekom­men. Und es gibt die Gruppe, die erst AstraZeneca, dann Biontech/Pfizer bekommt, aber auch umge­kehrt, erst Biontech/Pfizer und dann AstraZeneca. Was jetzt für Deutschland nicht so eine gro­ße Rolle spielt, aber trotz­dem inter­es­sant ist, dass die sich alle vier Gruppen angu­cken. Die haben auch zwei Abstände gewählt, ein­mal vier Wochen und ein­mal zwölf Wochen. Also die zwölf Wochen ent­spricht ja dem Intervall, was im Moment bei uns am häu­figs­ten durch­ge­führt wird. Diese Daten sind natür­lich ganz mit gro­ßer Spannung erwar­tet, weil das sehr vie­le Menschen in Deutschland betrifft, die jetzt vor der zwei­ten Impfung ste­hen und sich fra­gen, ob sie AstraZeneca oder einen mRNA-Impfstoff neh­men kön­nen. Da feh­len noch die kli­ni­schen Daten. Wir haben tier­ex­pe­ri­men­tel­le Daten. Aber die­se Studie hier aus dem „Lancet“ zeigt zumin­dest die ers­ten Daten zur Verträglichkeit die­ser hete­ro­lo­gen Impfung. Immerhin sind in die­ser Studie über 400 Leute ein­ge­schlos­sen, die bei­de Impfungen erhal­ten haben…«

48 Stunden Fieber, aber nichts Dramatisches

» Hier sieht man ins­ge­samt, dass bei einer hete­ro­lo­gen Impfung, also bei einem hete­ro­lo­gen Impfschema, die Leute ins­ge­samt mehr sys­te­mi­sche Beschwerden hat­ten, also mehr Fieber hat­ten als zum Beispiel, wenn sie zwei­mal AstraZeneca bekom­men haben. Die Beschwerden waren aber ähn­lich. Es waren Muskelschmerzen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. War beim hete­ro­lo­gen Schema ins­ge­samt mehr, aber es muss­te des­we­gen kei­ner ins Krankenhaus, also dass die Symptome so schwer waren. Diese Symptome wur­den vor allen Dingen 48 Stunden nach der Impfung beob­ach­tet und klan­gen auch nach 48 Stunden wie­der ab. Das ist natür­lich unan­ge­nehm, aber es ist in der Studie nichts Dramatisches beob­ach­tet worden.«

Paracetamol großzügig davor oder danach?

»Also sie spe­ku­lie­ren noch, ob man auch Paracetamol groß­zü­gig davor, danach geben soll­te. Das kann man sicher­lich, wenn die Beschwerden auf­tre­ten machen. Ob man das pro­phy­lak­tisch machen soll, das wer­den sicher­lich die zwei­ten Ergebnisse die­ser Studie zei­gen. Was man aller­dings sagen muss, ist, dass man auf­grund die­ser star­ken Immunreaktion nicht von 100 Prozent aus­ge­hen darf. Dass das auch bedeu­tet, dass die einen star­ken Impfschutz oder Immunschutz haben. Und des­halb müs­sen wir lei­der auf die Ergebnisse im Juni war­ten, um das zu beurteilen.

Beke Schulmann Davon könn­te man aus­ge­hen. Höhere Nebenwirkungen, mehr Antikörper, mehr Schutz. 

Sandra Ciesek Ist lei­der nicht so, dass das nicht immer kor­re­lie­ren muss. Und des­halb müs­sen wir lei­der die end­gül­ti­gen Ergebnisse abwarten.«

Beke Schulmann wird übri­gens als „Wissenschaftsredakteurin“ vorgestellt.

Gürtelrose oder den Herpeszoster nach Biontech-„Impfung“

»Das ging auch in den letz­ten Tagen durch die Presse. Hier geht es um Gürtelrose oder den Herpeszoster. Das ist eine Reaktivierung von einer Varizellen-Infektion. Das ken­nen vie­le als die Windpocken. Das ist die ers­te Infektion im Kindesalter…

Was in der Zeitschrift „Rheumatology“ berich­tet wur­de, ist eine Veröffentlichung aus Israel, die sehr viel mit Biontech/Pfizer geimpft haben. Hier wur­de von knapp 500 Patienten berich­tet, die mit einer rheu­ma­to­lo­gi­schen Erkrankung geimpft wur­den. Also kei­ne gesun­den Durchschnittsmenschen sag ich mal, son­dern Vorerkrankte mit einer rheu­ma­to­lo­gi­schen Erkrankung. Hier hat man gese­hen, dass es bei sechs Patienten – also bei 1,2 Prozent – zu einer Reaktivierung von die­sem Herpeszoster, also die­ser Gürtelrose kam, bei gleich­zei­ti­ger Autoimmunerkrankung…

Ob es hier wirk­lich einen Kausalzusammenhang gibt, das lässt sich auf­grund die­ser Studie nicht klä­ren. Auch epi­de­mio­lo­gi­sche Studien wären hier nötig. Aber es zeigt doch, dass es sinn­voll ist, auch so unge­wöhn­li­che Dinge zu mel­den, wenn das auf­tritt. Deshalb fin­de ich das ganz inter­es­sant, auch hier zu berich­ten. Wenn jemand nach einer Impfung kurz danach eine Gürtelrose ent­wi­ckelt, wäre das auch sicher­lich ein Event, das man auf jeden Fall dem Paul-Ehrlich-Institut mel­den könn­te. Insgesamt muss man aber sagen, dass das Kollektiv – das waren Rheumapatienten – eh ein höhe­res Risiko für den Zoster haben, die sind in der Regel immun­sup­pri­miert durch die Medikamente, die sie nehmen…Schließlich ist auch wich­tig, dass man ein­fach als Arzt dran denkt. Also wenn einer grad geimpft wur­de und dann kommt er mit Bläschen, die kön­nen auch am Anfang gar nicht so klas­sisch aus­se­hen, son­dern eher jucken oder so krib­beln­de Schmerzen machen, dass man dar­an denkt und schnell anti­vi­ral the­ra­piert. Ich den­ke, dann lässt sich das ganz gut behan­deln. Noch dazu­ge­sagt, auch gegen die Gürtelrose emp­fiehlt die STIKO eine Impfung ab 60 und bei Immunsupprimierten ab 50 Jahren, sodass man die­ses Problem dann wahr­schein­lich noch wei­ter redu­zie­ren könnte…

Eine Gürtelrose ist ärger­lich und gut behan­del­bar, wenn man sie schnell erkennt und behan­delt. Das Risiko einer schwe­ren Erkrankung von SARS-CoV‑2 sicher­lich viel, viel höher. Gerade bei den Patienten die Grunderkrankung haben, ist ganz klar, dass man die­se Schlüsse auf gar kei­nen Fall zie­hen soll­te, son­dern das eher für die Impfung spricht. Und viel­leicht auch noch mal für alle zur Erinnerung, dass es einen Impfstoff auch gegen Gürtelrose gibt und dass Älteren auch emp­foh­len wird, das ein­mal aufzufrischen.«

Bei Organtransplantierten ein bisschen enttäuschend

». Hier gibt es eine neue Studie, im „JAMA“ ver­öf­fent­licht, mit ins­ge­samt 658 Patienten nach Transplantationen, also rela­tiv vie­le sind hier in der Studie eingeschlossen…

Die haben gese­hen, dass drei Wochen nach der ers­ten Impfung nur 15 Prozent der Patienten Antikörper hat­ten und nach der zwei­ten Impfung im Median nach 28 Tagen 54 Prozent, also ein biss­chen mehr als die Hälfte… Wenn man das mit Berichten von Nicht-Organtransplantierten ver­gleicht, dann sind die Ergebnisse schon ein biss­chen ent­täu­schend, weil man sich natür­lich viel höhe­re Ansprechraten erhofft hat­te. Gerade auch, weil bei Älteren in den Studien die Ansprechraten ja auch gar nicht so schlecht waren und die Effekte sehr gut. Da war ich per­sön­lich ein biss­chen ent­täuscht davon – für die­se Patienten…

Es gab auch noch wei­te­re Studien nach Herz- und Nierentrans­plantationen mit 100, 200 Patienten. Die haben ähn­li­che Ergebnisse.«

Was ist da zu tun?

» Man muss sagen, dass sol­che Menschen mit die­sen Vorerkrankungen unter star­ker Immunsuppression ein­fach ange­wie­sen sind dar­auf, dass sich mög­lichst vie­le in der Bevölkerung imp­fen las­sen. Dass wir da hohe Impfquoten haben, damit die auch einen gewis­sen Schutz durch die soge­nann­te Herdenimmunität bekom­men kön­nen.«

Jüngere sind älter. 69-Jährige mitten im Leben

»Beke Schulmann Im Zusammenhang mit den Impfungen wol­len wir auch noch mal einen Blick in das DIVI-Intensivregister wer­fen… . Daraus ergibt sich nun, dass die Behandelten doch jün­ger sind als man eigent­lich gedacht hät­te. Deckt sich das auch mit dem, was Ihre Kolleginnen und Kollegen auf der Intensivstation berichten?

Sandra Ciesek Ja, ich habe mir den Bericht noch mal ange­guckt mit Stand vom 13. Mai. Da wur­de von knapp 4000 Patienten berich­tet wie die Altersverteilung ist. Man sieht, dass unge­fähr 88 Prozent der Patienten auf Intensivstation über 50 sind. Das fand ich schon inter­es­sant. Weil das im Umkehrschluss heißt, unter 50 sind es nur zwölf Prozent. Von die­sen zwölf Prozent sind über 40 immer­hin 7,8 Prozent, sodass man schon eine star­ke Altersabhängigkeit sieht. Man sieht, der Anteil der über 80-Jährigen ist gering, sogar gerin­ger als der Anteil von den 40- bis 49-Jährigen, also fast gleich, aber ein biss­chen gerin­ger… Trotzdem muss man sagen, den größ­ten Hauptanteil haben Patienten zwi­schen 60 und 69. Das sind oft Menschen, die voll berufs­tä­tig sind und mit­ten im Leben ste­hen. Das ist auch das, was die Kollegen berichten…

Was das aber auch zeigt, die­se Grafik, ist, dass 88 Prozent über 50 sind und dass die­se Impfpriorisierung aus inten­siv­me­di­zi­ni­scher Sicht, die die STIKO vor­ge­nom­men hat, abso­lut sinn­voll ist. Und man eigent­lich dar­auf ach­ten muss, dass sich alle über 50 zuerst imp­fen las­sen. Und das berück­sich­tigt jetzt nicht Long-Covid. Aber jetzt rein inten­siv­me­di­zi­nisch gese­hen, muss man aus die­sen Daten ablei­ten, dass jeder über 50, wenn er oder sie sich noch nicht hat imp­fen las­sen oder noch am Überlegen ist, auf jeden Fall sich die­se Grafik anschau­en soll­te und sich doch viel­leicht ent­schei­den soll­te, sich um einen Termin zu küm­mern, um sich imp­fen zu las­sen. Weil das Risiko ab 50 doch deut­lich ange­stie­gen ist, auf einer Intensivstation mit Covid-19 zu landen.«

Was ist eigent­lich schlim­mer? Daß sie die­sen Blödsinn glaubt oder daß sie ihn wider bes­se­res Wissen verbreitet?

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

Author: aa