Biontech und Pfizer verdienen nun auch Unsummen an Kindern

Ob die­ses Bild in spä­te­ren Märchenbüchern für die Illustration der Hexe Verwendung findet?

https://www.t‑online.de/nachrichten/deutschland/id_89925858/goering-eckardt-fordert-mehr-druck-bei-impfstoff-fuer-kinder.html

Der katho­li­sche Bischof Marx bringt es immer­hin fer­tig, ange­sichts sei­ner Rolle im Mißbrauchsskandal der Kirche auf ein Bundesverdienstkreuz zu ver­zich­ten. Bei der pro­tes­tan­ti­schen Göring-Eckardt ist so etwas kaum zu erwarten.

»Göring-Eckardt for­der­te, „dass das Forschungsministerium, dass die Bundesregierung, Druck macht, damit der Impfstoff für Kinder bald kommt“. Ansonsten sei­en die Familien „noch­mal außen vor“, nach­dem sie in der Pandemie etwa „mit Homeschooling und all dem, was da dran hängt“, schon schwer belas­tet gewe­sen sei­en. Ein Impfstoff für Kinder sei eine „zen­tra­le Frage“, damit „die Familien nicht wie­der die Gelackmeierten sind“.«

Es ist ein per­fi­des Spiel, Kinder und Familien zu lack­mei­ern und ihnen dann einen „Impfstoff“ für ihr Seelenheil anzu­bie­ten, der schon für Erwachsene nicht aus­rei­chend getes­tet wur­de – und der Kinder vor einer Krankheit zu schüt­zen vor­gibt, die sie nicht gefährdet.


In der „New York Times“ ist heu­te zu lesen:

»Wie Europa einen Pfizer-Impfstoff-Deal mit Texten und Anrufen besiegelte

Die Europäische Union steht kurz davor, einen Vertrag über 1,8 Milliarden Dosen des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech zu unter­zeich­nen, nach­dem ein Streit mit AstraZeneca die Impfkampagne ent­glei­sen ließ. So kam es dazu.

BRÜSSEL – Es war Februar und die Dinge lie­fen schlecht für die Impfkampagne der Europäischen Union und für ihre obers­te Chefin, Ursula von der Leyen.

Ein Großteil Europas war im Lockdown, Menschen star­ben und dem Block [„bloc“, gemeint ist die EU, AA] gin­gen die Impfstoffdosen aus, nach­dem der größ­te Lieferant, AstraZeneca, Produktionsprobleme ange­kün­digt hat­te. Kritiker inner­halb und außer­halb der Europäischen Union stell­ten Frau von der Leyens Führung in Frage und war­fen ihr vor, die Krise falsch zu handhaben.

Es war die­ser Tiefpunkt, an dem sie eine Pause einlegte.

Einen Monat lang tausch­te Frau von der Leyen Texte und Anrufe mit Albert Bourla aus, dem Chef von Pfizer, einem wei­te­ren Impfstofflieferanten der EU. Und wäh­rend sie mit­ein­an­der spra­chen, wur­den zwei Dinge klar: Pfizer könn­te mehr Dosen haben, die es dem Block anbie­ten könn­te – viel mehr. Und die Europäische Union wür­de sich freu­en, sie zu bekommen.

Diese per­sön­li­che Diplomatie spiel­te eine gro­ße Rolle bei einem Vertrag, der die­se Woche abge­schlos­sen wer­den soll und in dem die Europäische Union 1,8 Milliarden Dosen von Pfizer erhält. Pfizer hat zusam­men mit sei­nem klei­ne­ren deut­schen Partner BioNTech den ers­ten Covid-19-Impfstoff her­ge­stellt, der in der Europäischen Union zuge­las­sen wurde.

Der neue Vertrag beinhal­tet eine Bestellung von 900 Millionen Dosen bis 2023, mit einer Option für wei­te­re 900 Millionen, sag­te Frau von der Leyen in einem Interview.

„Ich bin über­zeugt, dass wir das lang­fris­tig ange­hen“, sag­te sie.

Durch den Vertrag wird die Europäische Union zum mit Abstand größ­ten Einzelkunden von Pfizer; das Unternehmen hat bis­her 300 Millionen Dosen in die Vereinigten Staaten ver­kauft. Der Vertrag erlaubt es der Europäischen Union, die Impfstoffe wei­ter­zu­ver­kau­fen oder an Partner zu spen­den, was sie befä­higt, Impfstoffdiplomatie zu betrei­ben und die Bemühungen zu unter­stüt­zen, Menschen in ärme­ren Ländern zu impfen.

Frau von der Leyen und Herr Bourla kamen zum ers­ten Mal im Januar zusam­men, als der Pharmaboss erklä­ren muss­te, war­um sein Unternehmen die Impfstofflieferungen vor­über­ge­hend kür­zen muss­te, wäh­rend es die Produktionsanlagen in Belgien auf­rüs­te­te. Im November unter­zeich­ne­te die Europäische Union mit dem Unternehmen einen Vertrag über zunächst 200 Millionen Dosen, mit der Option auf wei­te­re 100 Millionen.

Während die Verbesserungen in der bel­gi­schen Anlage mit rela­ti­ver Leichtigkeit vor­an­schrit­ten, gin­gen die Diskussionen zwi­schen der EU-Chefin und dem Pharmachef wei­ter, wie bei­de in Interviews mit der New York Times berichteten…

Die Aufrufe führ­ten zu einer Reihe von Verträgen zwi­schen der Europäischen Union und den Unternehmen. Am 17. Februar gab der Block einen Auftrag über wei­te­re 200 Millionen Schüsse [„shots“] bekannt. Am 19. April akti­vier­te er eine Option auf wei­te­re 100 Millionen.

Die Schilderungen von Frau von der Leyen, Herrn Bourla, Herrn Marett und neun wei­te­ren betei­lig­ten Beamten und Experten, wie die Geschäfte zustan­de gekom­men sind, zei­gen eine auf­fal­len­de Übereinstimmung von poli­ti­schem Überleben und unter­neh­me­ri­schem Treiben.

In ihrem Interview spiel­te Frau von der Leyen den poli­ti­schen Druck her­un­ter, dem sie aus­ge­setzt war, und sag­te, sie sei zuver­sicht­lich gewe­sen, dass sich die Dinge ver­bes­sern würden.

„Ich wuss­te, dass das Hochfahren der Lieferungen am Anfang natur­ge­mäß einen lang­sa­men Start haben wür­de, und des­halb wuss­te ich auch, dass das ers­te Quartal hart sein wür­de“, sag­te sie. Aber, füg­te sie hin­zu, „ich habe nicht erwar­tet, dass es so hart sein wür­de, weil wir die Möglichkeit nicht ein­kal­ku­liert hat­ten, dass AstraZeneca die Lieferungen um 75 Prozent redu­zie­ren wür­de. Das war ein schwe­rer Rückschlag.“…

„Mehrere Führer der Welt, sie wür­den mir die Hand rei­chen, von Präsidenten oder Premierminister und Könige, und Generalsekretäre von Organisationen,“ sag­te Herr Bourla. [“Multiple lea­ders of the world, they would reach out to me, from pre­si­dents or prime minis­ters and kings, and gene­ral secre­ta­ries of organizations,”]…

Der Block ist bereits einer der welt­weit größ­ten Produzenten und Exporteure von Covid-19-Impfstoffen, mit knapp über 159 Millionen Dosen, die seit Dezember in 87 Länder gelie­fert wur­den. Das sind fast genau so vie­le, wie das Land zu Hause auf­be­wahrt hat, um die eige­ne Bevölkerung zu immunisieren.

Der Vertrag mit Pfizer und BioNTech sieht vor, dass die Impfstoffe in Europa pro­du­ziert wer­den, so dass nicht nur das fer­ti­ge Produkt, son­dern auch die meis­ten der 280 Komponenten, die für die Herstellung benö­tigt wer­den, in Europa her­ge­stellt wer­den, sag­ten Frau von der Leyen und Herr Bourla von Pfizer.

Der Vertrag wird auch eine Reihe von ver­schie­de­nen Impfstoffprodukten ermöglichen.

Eine inter­ne Einschätzung der Europäischen Kommission über den Bedarf der EU in den nächs­ten zwei Jahren, die noch geprüft wird und von der Times ein­ge­se­hen wur­de, legt gro­be Zahlen für die Anzahl der Dosen fest, die in ver­schie­de­nen Szenarien not­wen­dig sein könn­ten, obwohl nicht alle die­se Bedürfnisse not­wen­di­ger­wei­se durch den Pfizer-Vertrag abge­deckt wer­den. Dem Entwurf zufol­ge könn­te der Block bis zu 510 Millionen Auffrischungsdosen in den Jahren 2022 und 2023 benötigen.

Herr Bourla sag­te, er erwar­te, dass eine Auffrischungsimpfung sechs bis zwölf Monate nach der zwei­ten Impfung erfor­der­lich sein wird, obwohl eini­ge Gesundheitsexperten anmer­ken, dass es noch nicht klar ist, ob dies not­wen­dig sein wird. Und die Bewertung beinhal­tet ein Worst-Case-Szenario für einen neu­en Impfstoff, der auf eine „Escape-Mutante“ abzielt, eine Variante des Coronavirus, die zu resis­tent gegen bestehen­de Impfungen ist. Der Entwurf besagt, dass die Europäische Union 640 Millionen Dosen die­ser Art von Impfstoff für zwei Dosen pro Erwachsenem benö­ti­gen wür­de. Und er bezif­fert die Anzahl der päd­ia­tri­schen Impfstoffe auf 130 Millionen für 2022 und 65 Millionen für 2023.

Der Deal ist nicht ohne Risiken oder Kritiker. Länder und Experten befürch­ten, dass sich die Europäische Union zu sehr von Pfizer abhän­gig macht und sich nicht absi­chert, falls es Probleme mit dem Impfstoff oder sei­ner Produktion gibt.

„Ich wür­de davor war­nen, nur auf Pfizer/BioNTech zu set­zen“, sag­te Prof. Peter Piot, ein Mikrobiologe, der Frau von der Leyen berät. „Das ist für mich wis­sen­schaft­lich gese­hen ein zu hohes Risiko“, sag­te er, obwohl er anmerk­te, dass Impfstoffe mit mRNA-Technologie wie die von Pfizer bis­her gut funk­tio­niert haben.

Über den neu­en EU-Deal mit Pfizer sag­te Professor Piot: „Meine Interpretation ist: Was funk­tio­niert, ist, wer lie­fern kann [what works is who can deli­ver].

Frau von der Leyen sag­te, die Europäische Union kön­ne immer noch Dosen von ande­ren Firmen beschaffen.

Sie sag­te, der Block ver­fol­ge die Entwicklung von pro­te­in­ba­sier­ten Impfstoffen, die von Novavax und Sanofi her­ge­stellt wer­den, sowie von mRNA-Impfstoffen von Moderna, die bereits in Europa ver­wen­det wer­den, und CureVac, das von der EU-Regulierungsbehörde geprüft wird. Der Impfstoff von Johnson & Johnson, der in die­sem Monat in Europa ein­ge­führt wur­de, ist auch wegen sei­nes Einzeldosis-Schemas und der ein­fa­chen Lagerung attrak­tiv, sag­te sie.

Der Impfstoff von Pfizer ist außer­dem teu­er. Während die finan­zi­el­len Details der neu­en Vereinbarung nicht bekannt gege­ben wur­den, lag der Preis des vor­he­ri­gen Vertrages bei etwa 15,5 Euro, oder etwa 19 Dollar, was ihn zum zweit­teu­ers­ten Impfstoff in der Region nach Moderna macht.

Die Mitglieder der Europäischen Union wer­den selbst ent­schei­den, ob sie die ihnen zuge­teil­ten Impfdosen voll­stän­dig ver­wen­den oder ob sie einen Teil davon ande­ren über­las­sen, wei­ter­ver­kau­fen oder spen­den wol­len. Es steht ihnen auch frei, in Zukunft bila­te­ra­le Vereinbarungen mit ande­ren Pharmaunternehmen für Impfstoffe zu treffen.

Der neue Vertrag trägt wenig dazu bei, die welt­weit immer lau­ter wer­den­den Forderungen nach einer Freigabe von Patenten oder einem Technologietransfer zu erfül­len, um sicher­zu­stel­len, dass bald mehr Menschen auf der Welt geimpft wer­den kön­nen. Angesichts der kata­stro­pha­len Viruswelle in Indien und der Tatsache, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung noch weit davon ent­fernt ist, Zugang zu einer ers­ten Dosis eines Impfstoffs zu erhal­ten, scheint Europas Gerede über Dosen für Kinder und Auffrischungsimpfungen nicht mit den glo­ba­len Bedürfnissen über­ein­zu­stim­men, sagen Gesundheitsexperten.

Und wäh­rend Frau von der Leyen sagt, dass das Abkommen die Europäische Union in die Lage ver­set­zen wird, ärme­ren Regionen zu hel­fen, ver­stärkt es die Tatsache, dass die Reichen immer noch an ers­ter Stelle im glo­ba­len Gerangel um Impfstoffe stehen…

„Europa hat sich ent­schie­den, sicher­zu­stel­len, dass es unter allen Umständen vor­be­rei­tet ist, wenn es mehr Bedarf gibt, und als Folge die­ser poli­ti­schen Entscheidung sind sie jetzt bereit, viel grö­ße­re Risiken ein­zu­ge­hen“, sag­te Moncef Slaoui, der die US-Impfstoffbemühungen Operation Warp Speed lei­te­te und in häu­fi­gem Kontakt mit Frau von der Leyen über die Strategie der EU ist.

„Politik und Wissenschaft sind hier mit­ein­an­der ver­floch­ten,“ sag­te er.«

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
(Hervorhebungen nicht im Original.)

Author: aa