Biontech droht: „Impfstoff“ für Kinder unter 12 noch in diesem Jahr zugelassen

Am 17.6. ist auf aerztezeitung.de zu lesen:

»Berlin. Impfgipfel in Berlin: Beim Hauptstadtkongress gaben sich am Donnerstagnachmittag der Chef des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Vertreter von Bundesregierung und baye­ri­scher Staatsregierung sowie zwei Topmanager von BioNTech und Pfizer die Ehre.«

Für das Bundesgesundheitsministerium war Generalstabsarzt Hans-Ulrich Holtherm mit dabei.

»Impfungen für Kinder unter 12 Jahre schon am Jahresende?

Eng mit der Impfstoffverfügbarkeit zusam­men hängt die Frage der künf­ti­gen Auffrischimpfungen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat­te beim Hauptstadtkongress mit­ge­teilt, dass sich die EU für 2022/2023 bis zu 1,8 Milliarden BioNTech/Pfizer-Dosierungen ver­trag­lich gesi­chert habe… 

Wie sieht es bei den Kindern unter 12 Jahren aus, für die es bis­her noch kei­nen zuge­las­se­nen Impfstoff gibt? Hier ruhen die Augen der Welt im Moment auf BioNTech/Pfizer und auf Moderna. Sierk Pötting, CFO/COO von BioNTech, zeig­te sich vor­sich­tig opti­mis­tisch, dass es noch in die­sem Jahr so weit sein könn­te: „Das ist aber Spekulation, wir müs­sen erst die Daten sehen. Die Studien lau­fen gut, so dass es Ende des Jahres eine Zulassung geben könnte.“..

Innovationsfreundliche Prozesse sollen erhalten bleiben

Große Einigkeit herrsch­te, dass – bei allen berech­tig­ten Kritikpunkten – Europa und spe­zi­ell Deutschland die Leistungsfähigkeit sei­ner Medikamentenforschung und sei­ner Impfstoffentwicklung unter Beweis gestellt habe… 

Was das Thema Arzneimittelzulassungen angeht, hoben die Industrievertreter die star­ke Beschleunigung der Genehmigungs- und Zulassungsprozesse her­vor, die die Corona-Krise – Stichwort Rolling Review Verfahren – gebracht habe. „Wir müs­sen dar­über nach­den­ken, wie wir eine ech­te Innovationskultur schaf­fen“, sag­te Peter Albiez, bis vor weni­gen Wochen Vorsitzender der Geschäftsführung der Pfizer Pharma GmbH.

Insbesondere bei kli­ni­schen Studien, die in Deutschland wei­ter­hin deut­lich büro­kra­ti­scher sei­en als in ande­ren Ländern, wün­sche er sich, dass mög­lichst viel von dem koope­ra­ti­ven Geist der Impfstoffentwicklung in den Corona-Monaten erhal­ten blei­be…«

Das unaus­ge­spro­che­ne Thema lau­te­te „Pfizer, wünsch Dir was!“ Es gehe darum,

»zu über­le­gen, an wel­chen Stellen mehr Staat nötig sei und auch, wo er viel­leicht weni­ger gebraucht wer­de.«

So Gesundheitsstaatsminister Klaus Holetschek aus Bayern.

Author: aa