„Antifaschismus“ in Essen

Medien und Politik wer­den nicht müde, aus einem vor­geb­lich anti­fa­schis­ti­schen Auftrag her­aus die Bewegung gegen die Corona-Maßnahmen als rechts­ex­trem zu dif­fa­mie­ren. Wie sie es mit ihrem „Kampf gegen Rechts“ wirk­lich hal­ten, zeigt die­se Meldung von rp-online.de vom 1.5.:

»Pfefferspray und Schlagstock-Einsatz in Essen:
Polizei sichert NPD-Demo mit Großaufgebot ab

 Am Samstag hat die Polizei in Essen mit einem Großaufgebot ver­sucht, Teilnehmer einer NPD-Demonstration und lin­ke Gegendemonstranten aus­ein­an­der­zu­hal­ten. Immer wie­der kam es zu Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften, als Gegendemonstranten ver­such­ten, die Demo zu blockieren.

Teilweise hät­ten die Beamten Pfefferspray und Schlagstöcke ein­ge­setzt, teil­te die Polizei mit. Aus einem Haus her­aus sei­en die Teilnehmer der NPD-Demo mit einer Kunststoffflasche bewor­fen wor­den. Bei einer Demonstration einer lin­ken Gruppe sei ver­bo­te­ner­wei­se Pyrotechnik gezün­det wor­den, sag­te ein Polizeisprecher.

Die NPD durf­te sich nach einem zeit­wei­li­gen Demonstrationsverbot letzt­lich doch am Essener Bahnhof-West ver­sam­meln. Die Polizei schätz­te die Zahl der Teilnehmer auf knapp 200. Zugleich hat­ten zahl­rei­che lin­ke Gruppen ein Gegen-Treffen in unmit­tel­ba­rer Nähe ange­mel­det. Knapp 1500 Gegendemonstranten schlos­sen sich schließ­lich einer Kundgebung der Initiative „Essen stellt sich quer“ an. Die Polizei war mit Hunderten Beamten, Wasserwerfern, Hubschraubern und Polizeipferden im Einsatz…

Die Essener Allianz für Weltoffenheit sieht in den Demonstrationen der Rechtsextremen am 1. Mai eine bewuss­te Provokation – beson­ders gegen­über den Gewerkschaften, die die­sen Tag als „Tag der Arbeit“ bege­hen, aber auch gegen­über einer offe­nen und frei­en Gesellschaft. Es gehe dar­um, „die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten zu rela­ti­vie­ren“. Schon im Mai 1933 sei­en die Gewerkschaften zer­schla­gen worden…«

Author: aa