Altes vom Virenflüsterer

Ein Video, über das hier bereits im Dezember berich­tet wur­de, geht gera­de durch die Gemeinde. Es wird nicht „über­all gelöscht“, son­dern ist auf YT verfügbar.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=BzjqOi3Vd8Q

Damals war zu erfahren:

2011 – sei­ne Schweinegrippe-Panikmache hat­te nicht ver­fan­gen – setz­te Christian Drosten zu einem neu­en Schlag an (bit­te kei­ne Kommentare zur Frisur!):

Was sind die Hintergründe?

Unter der Überschrift „Gefährliche Eindringlinge – Droht nach der Schweine- und Vogelgrippe in Zukunft eine Fledermausgrippe?“ war 2011 auf der Seite des Bundesforschungsministeriums zu lesen:

»Es war im Jahr 2003 als urplötz­lich eine schwe­re Infektionskrankheit welt­weit eine Epidemie aus­lös­te: SARS. Verursacht wur­de das Schwere Akute Respiratorische Syndrom, kurz SARS, durch ein völ­lig neu­ar­ti­ges Virus aus der Familie der Coronaviren. Coronaviren sind eigent­lich harm­lo­se Erreger, die Erkältungen beim Menschen und auch eine Reihe von Tierkrankheiten her­vor­ru­fen. Besonders häu­fig kom­men Coronaviren in Fledermäusen vor, lösen dort aber kei­ne Symptome aus. „Als Erreger einer schwe­ren Atemwegsinfektion, die bis zu zehn Prozent aller Infizierten töten, waren die­se Viren bis dahin noch nicht in Erscheinung getre­ten“, erklärt Prof. Dr. Christian Drosten vom Institut für Virologie am Universitätsklinikum Bonn.«

Es geht um Geld

Das ist von A bis Z falsch, aber das ist hier nicht das Thema. Interessant, wie so oft, ist in die­sem Zusammenhang das Thema Geld. Dazu lesen wir:

»Forschung gegen Zoonosen
Schweinegrippe, SARS und jetzt der EHEC-Erreger: Die Gefahr des Auftretens wech­seln­der und auch neu­ar­ti­ger Erreger erfor­dert eine krank­heits­über­grei­fen­de Erforschung und inhalt­lich wie metho­disch brei­te wis­sen­schaft­li­che Ansätze. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) haben des­halb bereits im März 2006 eine Forschungsvereinbarung zu von Tieren auf Menschen über­trag­ba­ren Krankheiten (Zoonosen) abge­schlos­sen. Dafür wur­den Fördermittel in Höhe von 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Prävention, Diagnose und Therapie der von Tieren auf Menschen über­trag­ba­ren Infektionskrankheiten lang­fris­tig zu ver­bes­sern. Zur bes­se­ren Koordinierung und Vernetzung aller betei­lig­ten Akteure und aller Forschungsprojekte wur­de 2009 die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen (www.zoonosen.net) eta­bliert. Im Rahmen der Forschungsvereinbarung Zoonosen för­dert das BMBF auch kon­kre­te Forschungsprojekte. Von 2007 bis 2010 wur­den Forschungsverbünde zu zoo­no­ti­schen Erkrankungen mit 24,6 Millionen Euro geför­dert, bis 2013 wer­den ca. 28 Millionen Euro bereitgestellt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christian Drosten
Institut für Virologie
Universitätsklinikum Bonn«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

Author: aa