„Ärzte kämen dann gar nicht mehr aus dem Impfen heraus“

Nämlich wenn die „Auffrischimpfung“ erfor­der­lich wird, was zuneh­mend als gesetzt kol­por­tiert wird. Da gibt es doch etwas von Ratiopharm Biontech, das gegen alles hilft.

Quelle: youtube.com

Ratiopharm muß­te noch mit guten Preisen wer­ben, bei Biontechbekommt man ein Präsent oben­drauf (zahlt ja der Staat – wer also?). Das Produkt ist bis­lang zwar nicht zuge­las­sen, ob und wie es wirkt, ist unklar, aber fest­zu­ste­hen scheint: Es hilft ganz pri­ma, egal ob gegen Astra, Johnson & Johnson oder den Original-Biontech-Stoff.

Der das alles weiß, ist Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Er teilt die­ses sein Wissen auf rp-online.de am 9.7. (Bezahlschranke):

»Was bedeu­tet das mit Blick auf die Grippesaison? Ärzte kämen dann gar nicht mehr aus dem Impfen her­aus, meint Preis. Der Chef des Apothekerverbands kann sich vor­stel­len, dass Bürger im Herbst gleich zwei Impfungen erhal­ten – gegen Corona und gegen Influenza. „Es gibt dazu schon ers­te Studien, die zei­gen, dass das gut funk­tio­niert und die Immunantworten sehr gut sind“, sagt Preis. „Bei Säuglingen und Kleinkindern hat man auch her­vor­ra­gen­de Erfahrungen mit Mehrfachimpfungen gemacht.“«

Äpfel, Birnen, Grippe, Corona, Groß und Klein, alles kommt in den argu­men­ta­ti­ven Standmixer, und fer­tig ist die Begründung selbst für Säuglings-„Impfungen“.

»Gibt es genug Impfstoffe? Ja. Die Zeit des gro­ßen Mangels ist vor­bei. Biontech und Moderna lie­fern zuver­läs­sig und ste­tig nach Deutschland. Auch für die kom­men­den Monate sind Millionen Dosen avi­siert. Die Astrazeneca-Dosen wer­den bereits wei­ter ver­schenkt, weil sie hier nach der Stiko-Empfehlung kaum einer mehr haben will.

Ist mit einer drit­ten Impfung Corona besiegt? Nein. „Das Sars-Cov2-Virus wer­den wir nie besiegt haben“, meint Preis. „Wir wer­den damit leben müs­sen, und das wird auch gelin­gen.“ Wenn genug Menschen geimpft sind oder durch eine Erkrankung aus­rei­chend Antikörper und T‑Zellen gebil­det hät­ten, wür­den die Erkrankungen nicht mehr so schwer verlaufen.«

An die­ser Stelle könn­te man den­ken: Immerhin, der Apotheken-Funktionär hat schon ein­mal etwas von natür­li­cher Herdenimmunität gehört. Allerdings geht es so weiter:

»„Das wird im Laufe der nächs­ten zwölf Monate für die Länder gel­ten, die gro­ße Teile der Bevölkerung geimpft haben.“ Auch müs­se man dem Rest der Welt hel­fen. „Ansonsten besteht wei­ter die Gefahr, dass neue Mutationen auf uns zukom­men, für die die aktu­el­len Impfstoffe nicht aus­rei­chend Schutz bie­ten“, so Preis.«


Bei den „Weiterlesen“-Empfehlungen gefällt mir die ers­te am besten:

Author: aa