Ab heute heißt es: Vorsicht vor Geimpften!

Zahlreiche Altenheime wur­den in den letz­ten Wochen unter Quarantäne gestellt, weil es auch nach der zwei­ten Impfung zu vie­len Corona-Fällen gekom­men war. Das hat­ten PCR-Tests erge­ben. Ab heu­te dür­fen Geimpfte ohne Tests ihre Freiheiten genie­ßen. Sie dür­fen also, mit Maske und Abstand, ver­steht sich, zum Friseur oder in den Zoo und sogar shop­pen. Das gemein­sa­me Abendessen im Heim steht hin­ge­gen noch unter dem Vorbehalt einer 90-Prozent-Impfquote.

Ab heu­te sind sie per Verordnung für nicht mehr infek­ti­ös erklärt. Wie es dazu kommt, erklärt ganz unvor­ein­ge­nom­men Dr. Hans‑J. Schrörs, Facharzt für Allgemeinmedizin und Projektleiter der „Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin“ (GZIM):

»Es ist über­haupt nicht unge­wöhn­lich, dass man posi­ti­ve PCR-Tests bei Geimpften fin­det. Bis zu meh­re­re Wochen nach einer über­stan­de­nen Erkrankung, aber auch durch erneu­ten Kontakt kön­nen die Tests posi­tiv sein. Mit den PCRs wer­den auch kei­ne ver­meh­rungs­fä­hi­gen Viren nach­ge­wie­sen, son­dern nur das Genom, also Teile der Erbinformationen. Ein posi­ti­ver PCR-Test ist folg­lich nicht unbe­dingt ein Beweis dafür, dass die Bewohner aktu­ell infek­ti­ös sind. Die posi­ti­ven Tests wür­de ich daher ganz gelas­sen sehen und die Bewohner medi­zi­nisch beobachten.«
rtl.de (17.4.)

Bei Kindern und allen ande­ren Menschen, die nicht geimpft sind, führt ein posi­ti­ver PCR-Test zwangs­läu­fig zu Quarantänemaßnahmen und ggf. Schul- und Kitaschließungen. Und das, obwohl er nach die­sem Experten kein Beweis dafür ist, daß sie anste­ckend sind.

Offenbar ist der Drostensche „Goldstandard“ sehr auslegungsfähig.

Author: aa